down AfD BW | Kreisverband Main-Tauber

Die links-grüne Traumwelt, in der alle Kulturen einander lieb haben

KV-PFORZHEIM-ENZ - 18.03.2024

Der konservative Islam ist so tolerant wie Christen zur Zeit der Kreuzzüge. Doch viele Grüne und Linke leugnen Probleme mit einer wachsenden Minderheit von Muslimen. Die sieht ihre eigenen Vorstellungen als einzige Norm – und verachtet die Deutschen. Wir müssen unsere Werte selbstbewusst verteidigen.

Einen Heiterkeitserfolg mit bitterer Note hat in den letzten Tagen die Frankfurter Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg erzielt. In Frankfurt ist ja erstmals eine Fußgängerzone aus Anlass des islamischen Festes Ramadan mit Halbmonden und Arabeskem geschmückt und mit der Parole „Happy Ramadan“ versehen worden. Köln zog nach.

Ramadan wird jetzt als Konsumevent quasi Weihnachten 2.0. Damit, so die Bürgermeisterin, wolle sie unter anderem ein Zeichen „gegen Antisemitismus“ setzen.

Zuerst dachte ich, es muss sich um eine Verwechslung handeln, Jahwe, Allah, Vishnu, Jehova, wer blickt da noch durch? Dann dachte ich, die Bürgermeisterin will vielleicht mit dem neuen Ramadanfeeling die antisemitischen Demonstranten der letzten Wochen mitsamt ihren Palästinafahnen zum Einkaufen in die Frankfurter Fressgass locken, wo die Dekoration hängt. Shoppen beruhigt. Äppelwoi und Rippchen für den Frieden in Nahost!

Ein noch stärkeres Zeichen gegen Antisemitismus wäre es natürlich gewesen, wenn sich in der Ramadan-Festbeschmückung auch einige leuchtende Davidsterne befunden hätten. Aber dann läge die Fressgass längst in Trümmern.

Im Ernst: Was spricht eigentlich gegen den Ramadanschmuck? In Frankfurt leben mindestens 15 Prozent Muslime, Tendenz steigend. Sollten die anderen denn etwa nicht auf sie zugehen, ein Zeichen der Wertschätzung und Akzeptanz setzen?

Der Comedian Florian Schröder hat in einem Interview daran erinnert, dass auch die ersten italienischen Gastarbeiter in Deutschland manchmal herabgesetzt wurden. Heute aber verträgt man sich bestens, und Pizza ist die Bratwurst 2.0. Die Italiener von heute – das seien zum Beispiel die Afghanen. Stimmt das?

In Essen hat ein Taxifahrer das Heck seines Autos mit einem kleinen Kreuz geschmückt und einer winzigen christlichen Botschaft, er ist Iraner und Christ. Nach Anfeindungen seiner muslimischen Kollegen, deren Autos laut WELT nicht selten mit Halbmonden oder türkischen Fahnen geschmückt sind, bekam dieser Christ, wohl kaum zufällig, einen Bußgeldbescheid von der Stadt, wegen „religiöser Werbung“.

Gibt es einen Fall, in dem europäische Einwanderer, Italiener etwa, verlangt hätten, dass die deutsche Gesellschaft sich gefälligst nach ihren Vorstellungen zu verändern hätte?

Das ist der Unterschied, den Linke und Grüne nicht sehen möchten. Sie leugnen die Bedeutung von kulturellen Prägungen, so wie sie ja auch die Existenz von zwei Geschlechtern leugnen. Sie leben in einer Traumwelt, in der alle sich lieb haben und in der nur diejenigen stören, die ein bisschen realistischer denken. Das Abendland hat etliche Jahrhunderte und Religionskriege gebraucht, bis sich mühsam das – stets bedrohte – Maß an Toleranz, an Emanzipation und an Freiheiten durchgesetzt hatte, von dem wir heute alle profitieren.

Der Islam, jedenfalls der konservative, ist etwa so tolerant wie die Christen zur Zeit der Kreuzzüge. Er will sich gar nicht „integrieren“. Die meisten Deutschen stehen in seinen Augen für etwas völlig Falsches, und nur der Islam steht für das Richtige.

Deshalb wird es, bei den heutigen Einwanderzahlen aus so engstirnigen Gesellschaften wie Afghanistan, in der Regel keine Integration geben. Integration gibt es in solchen Fällen nur, wenn die Zahlen überschaubar sind.

Was es gibt, statt Integration, ist eine schnell wachsende Minderheit, die unter sich bleibt, ihre Vorstellungen am liebsten als neue Norm durchsetzen würde und in der viele die Deutschen verachten. In den gut integrierten Muslimen, die es ja zahlreich gibt, sehen sie Verräter.

Der Islam verdient den gleichen Respekt wie andere Weltanschauungen auch. Werte wie sexuelle Toleranz, Frauenrechte und das Bekenntnis zu Israel müssen wir aber selbstbewusst gegen den konservativen Islam verteidigen, auch unsere Feste und Traditionen, vom Kreuz über Weihnachten und Schwarz-Rot-Gold bis zu den Fastnachtsmaskeraden. Einen feigen Kriecher, der keine Substanz hat und sich anwanzt, verachtet man nämlich zu Recht.

Artikel von Welt.de

Teile diesen Beitrag in den sozialen Medien:

left Zurück zur Übersicht

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:


KV-BODENSEE - 12.05.2026

Wege aus dem Iran-Krieg und der Migrationsfalle

Veranstaltung mit Dr. Rainer Rothfuß (MdB) am Sonntag, den 17. Mai 2026 um 19 Uhr in Kempten USraels Iran-Krieg bedroht Weltwirtschaft & Weltfrieden! Die bröck...
right   Weiterlesen
KV-LUDWIGSBURG - 12.05.2026

1. Plenarsitzung im Landtag von Baden-Württemberg:

Heute fand die Konstituierende Sitzung des neu gewählten Parlaments statt. Dabei wurde der ehemalige Innenminister Thomas Strobl (CDU) zum Landtagspräsidenten ge...
right   Weiterlesen
AfD Kreisverband Heidenheim - 11.05.2026

Stammtisch mit Christine Anderson MdEP aus Brüssel / Straßburg

Herzliche Einladung zum Stammtisch mit Christine Anderson MdEP am Donnerstag, den 21.05.2026, um 19:00 Uhr Termin vormerken und rasch anmelden ! Wir freuen uns, d...
right   Weiterlesen
KV-LUDWIGSBURG - 08.05.2026

Zu Gast: Christoforos Tsoulopoulos beim Bürgerdialog in Crailsheim-Ingersheim

Am Donnerstag, 07.05.26 war ich auf Einladung meines MdL-Kollegen Udo Stein zum Bürgerdialog in Crailsheim-Ingersheim zu Gast. Nach meiner persönlichen Vorstellu...
right   Weiterlesen
OV Markdorf - 06.05.2026

Stammtisch Markdorf

Am Dienstag, den 12. Mai 2026 um 19 Uhr ist wieder der AfD-Stammtisch in Markdorf. Wir freuen uns auf bekannte und neue Gesichter in gemütlicher Runde! Details ...
right   Weiterlesen
KV-CALW-FREUDENSTADT - 02.05.2026

Pressemitteilung: 53 Prozent mehr Mitglieder AfD-Kreisverband Calw/Freudenstadt wächst weiter

02.05.2026     Kreisverband Calw/Freudenstadt     Pressemitteilung   Nie war der Kreisverband größer, geschlossener und harmonischer als heute. Kreisve...
right   Weiterlesen
OV Bodenseekreis West - 01.05.2026

Stammtisch West

Am Donnerstag, den 7. Mai 2026 um 18 Uhr ist wieder der AfD-Stammtisch in Überlingen. Wir freuen uns auf bekannte und neue Gesichter in gemütlicher Runde! Detai...
right   Weiterlesen
OV Bodenseekreis Ost - 01.05.2026

Radltreff Ost

Am Donnerstag, den 7. Mai 2026 um 18 Uhr ist wieder der AfD-Radltreff in Langenargen. Wir freuen uns auf bekannte und neue Gesichter! Details bitte per E-Mail erf...
right   Weiterlesen
AfD BW - 30.04.2026

Landesvorstand beruft Kreisvorstand Stuttgart ab

Pressemitteilung AfD Baden-Württemberg Stuttgart, 30. April 2026 Der Landesvorstand der AfD Baden-Württemberg hat den Kreisvorstand Stuttgart mit sofortiger Wirk...
right   Weiterlesen
KV-MANNHEIM - 28.04.2026

Die neue Sitzverteilung im Landtag BaWü

Neue Sitzordnung im Landtag BW: AfD mit 35 Sitzen, die SPD mit mageren 10 Stühlen vertreten. Ob das jetzt Dialog fördert oder einfach nur die Geräuschkulisse heb...
right   Weiterlesen
KV-KONSTANZ - 27.04.2026

Pressemitteilung des AfD-Kreisverbandes Konstanz Mitgliederversammlung 18.04.2026

right   Weiterlesen
KV-LUDWIGSBURG - 25.04.2026

Infostand Asperg am 25.04.2026

Bei strahlendem Sonnenschein waren wir am 25.4.26 mit unserem Infostand in Asperg auf dem Marktplatz. Viele Bürgerinnen und Bürger nahmen die Gelegenheit wahr u...
right   Weiterlesen

Lust auf mehr? Downloads

Grundsatzprogramm zur Bundestagswahl 2025

Sie können unser Grundsatzprogramm jeweils in einer Lang- und Kurzfassung, sowie das aktuelle Europawahlprogramm 2024 als PDF herunterladen.
Zum betrachten von PDF-Dokumenten muss Ihr Gerät ggf. einen PDF-Reader wie z.B. den Acrobat Reader installiert haben.

up