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Denk mal: " Karl Marx hasste Juden wie Schwarze"

KV-MANNHEIM - 16.06.2020

Ausgelöst durch die tödliche Polizeigewalt in den USA eskaliert die Rassismus Debatte zum Kulturkampf. In Amerika werden Kolumbus-Denkmäler geköpft oder niedergerissen, in England werden Kolonialisten-Statuen zerstört. In London werden Statuen von Winston Churchill jetzt polizeilich geschützt, und selbst George Washington soll nun - so fordern es rassismusbewegte Politiker - vom Dollarschein verschwinden. Der erste Präsident der USA und Namensgeber der Hauptstadt sei schließlich Sklavenhalter gewesen.

Auch in Deutschland entdeckt die politische Linke das Thema für sich und findet nun in Bismarck ein Denkmalopfer. Bismarck sei der Begründer des deutschen Kolonialismus gewesen. In Köln und Hamburg wird bereits debattiert, ob die Bismarcktürme nicht gesprengt werden müssten. In Berlin wirbt ein Verein "Berlin Postkolonial" für eine umfangreiche Denkmalsäuberung.

Was die linke Bilderstürmer-Bewegung dabei übersieht: Ihr eigener größter Säulenheiliger war ein übler Rassist. Karl Marx hasste Juden wie Schwarze. Sein Text "Zur Judenfrage" (1843) legt den geistigen Grundstein für blanken antisemitischen Hass: "Welches ist der weltliche Grund des Judentums? Das praktische Bedürfnis, der Eigennutz. Welches ist der weltliche Kultus der Juden? Der Schacher. Welches ist sein weltlicher Gott? Das Geld“. In der jüdischen Religion liege "die Verachtung der Theorie, der Kunst, der Geschichte, des Menschen als Selbstzweck". In der noch heutigen gültigen Bibel der LINKEN, "Das Kapital" von 1872, schreibt Marx, dass alle Waren "in der Wahrheit Geld, innerlich beschnittene Juden sind, und zudem wundertätige Mittel, um aus Geld mehr Geld zu machen". Seine Briefe entlarven Marx als blanken Rassisten. So wird Ferdinand Lassalle, der Gründer des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins und politischer Konkurrent von Marx, wegen seiner jüdischen Herkunft erst als "Jüdel Braun", "Ephraim Gescheit" und "Itzig" verunglimpft. Nachdem Lasalle ihn 1862 in London besucht hatte, beschimpfte Marx ihn als "jüdischen Nigger Lasalle" und schrieb: "Es ist mir jetzt völlig klar, dass er, wie auch seiner Kopfbildung und sein Haarwuchs beweist, von Negern abstammt, die sich dem Zug des Moses aus Ägypten anschlossen. Nun, diese Verbindung von Judentum und Germanentum mit der negerhaften Grundsubstanz müssen ein sonderbares Produkt hervorbringen. Die Zudringlichkeit des Burschen ist auch niggerhaft."

Kürzlich wurde diskutiert, die Lüderitzstraße in Rheinau wegen der Kolonialvergangenheit des Namensgebers umzubenennen. Selbst der Name Helmut-Kohl-Straße findet keine ungeteilte Zustimmung auf der linken Seite des politischen Spektrums. In Anbetracht der entlarvend brutalen wie beklemmenden Quellenlage stellt sich die Frage, ob in Mannheim Neckarau noch eine Straße nach Karl Marx benannt sein darf.  Wenn man schon über Denkmäler debattiert, dann ergebnisoffen nach allen Seiten. Die derzeitige einseitig geführte Debatte dient einzig allein als Feigenblatt. In Chemnitz steht die zweitgrößte Büste der Welt und zeigt Karl Marx, in Trier ein Riesendenkmal aus Bronze, das kürzlich von der Volksrepublik China geschenkt worden ist. Ist die Monumentalstatue eines der wirkmächtigsten Antisemiten und Rassisten, gesponsert von der größten Diktatur der Welt nicht peinlich für eine linke Traumwelt, die jeden Rassismus ablehnt? Das Götzenbild zeigt aber die ganze Verlogenheit der aktuellen Debatte.

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