down AfD BW | Kreisverband Main-Tauber

Kein Pantoffel breit den Faschisten

KV-PFORZHEIM-ENZ - 02.03.2020

Emil Sänze MdL über die Lebensäußerungen der SPD Rottweil und Möchtegern-Antifaschisten mit Doppelkinn+++

Der SPD-Ortsverein Rottweil ist ein lebendiger Ortsverein – so kann es auf deren Homepage jeder lesen, der das wirklich wissen will. In der vergangenen Woche hatte der Stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im Stuttgarter Landtag und deren Pressepolitischer Sprecher, Emil Sänze MdL, im Namen der Fraktion den Fraktionsvorsitzenden und Landesvorsitzenden der SPD, Herrn Stoch, um Zusammenarbeit in einem gemeinsamen Untersuchungsausschuss in der Affäre Lucha-Sonntag angefragt, wo es um die mutmaßliche Fehlverwendung öffentlicher Mittel durch eine gGmbH des bekannten Establishment-Komödianten geht. Volksvertreter Stoch hatte den Aufklärungswunsch der AfD mit der drolligen Tirade „Kein Fußbreit den Faschisten!“ verweigert. Ins gleiche Horn stößt nun der Schramberger / Rottweiler SPD-Vorsitzende Witkowski, dessen Pressemitteilung die RWNZ am 27.2. immerhin als nützlich zur Füllung ihres Nachrichtenformats befand. Darin unterstellt der als Redakteur arbeitende Witkowkski, nebenbei auch AWO-Vorsitzender im Kreis Rottweil, in das Horn seines Genossen „Andy“ (Zitat: Witkowski) Stoch: Bei der AfD handle es sich um „Faschisten“, Sänze verwende bei dem Begriff „entartet“ Nazisprache, Höcke sei Faschist, die AfD vergifte den gesellschaftlichen Zusammenhalt, sei angeblich so wenig demokratisch wie die historischen Nationalsozialisten, und stehe auch in irgendeinem diffusen Zusammenhang mit dem Massenmord des Psychopathen in Hanau: Denn Hass könne töten usw. usw.. Das könnte man als bizarren Geifer abtun – jedoch wird die Rottweiler Stadtverwaltung vom SPD-Ortsverband mehr oder minder offen demokratiefeindlich aufgefordert, den gewählten Volksvertretern der AfD öffentliche Veranstaltungen zu verweigern. Dazu Emil Sänze:

„1. Herrschaften Stoch und sein Schwarzwälder Witkowski versteigen sich zu einer Wortwahl, die ihren kognitiven Horizont übersteigt, ihr Geschichtswissen sowieso - der Mantel der Geschichte ist zu groß für sie. Man muss über die heutige SPD ein wenig ausholen. Sie leben von den aus der Zeit gefallenen Schauergeschichten einer noch Respekt verdienenden Genossen-Generation der 1930er Jahre, die nun einmal ausgestorben ist, aber in der DDR von Sowjetgnaden noch eine handfeste Diktatur schaffen durfte. Das ist der Mythos, in den sie verliebt sind. Von Menschen, die heute „Kein Fußbreit den Faschisten!“ verkünden, erwarte ich, dass sie a) wissen, was Faschismus ist, und dass sie b) unter ihrem Bauch ihre eigenen Füße noch sehen können. Faschismus: Das war General Franco, oder irgendwelche Bananenstaaten-Diktatoren. Antifaschisten – das waren die abgehärteten, körperlich zähen (ist das jetzt schon ein NS-Wort?), leidensfähigen und verschwiegenen Idealisten der Sozialistischen Internationale aus ganz Europa, die unter Lebensgefahr an die Front gingen. Antifaschisten – das waren damals reale Leute, die wirklich unter Unrecht zu leiden hatten, die Exilbiographien oder Verschleppung riskierten. Auch wenn ich ihre kommunistischen Utopien, die die DDR-Bevölkerung ausbaden mußte, gewiß nicht teile. Sie waren immerhin Kämpfer ihrer Sache - nicht ein Epigonen-Kaliber, das beim Zeitung holen über seinen eigenen Fußabtreter stolpert und sich dann bei der Verwaltung beschwert. Den Leuten, die sich heute in SPD-Vorständen ‚Antifaschisten‘ nennen wollen, empfehle ich einen Blick in den Spiegel. Sind sie überhaupt real? Sie scheinen mir rundäugiges, komfortfreudiges Wohlstandspersonal und schöne Gefühle liebende Hausfrauen. Die anderen heutigen, sich ebenfalls ohne jede Rechtfertigung ‚Antifaschisten‘ nennenden kriminellen Straßenschläger und Terroristen romantisieren sie. Bei deren „Antifa“-Angriffen auf Eigentum und Leben demokratischer Andersdenkender sehen die SPD-Genossen systematisch weg, weil sie selbst in ihrer eigenen verpeilten Gegenwart alle so gerne romantisch-revolutionäre Ché Guevaras wären, aber ihre Pantoffeln und ihre Sozialprivilegien und ihre Wohlstandsbäuche so lieben und sich reale linksextremistische Menschenhasser aus Prinzip nicht vorstellen wollen. Sonst wäre ihr Mythos ja tot. Das Bild der SPD ist heute bis zur Selbstabwicklung post-arriviert. Die SPD hat mit der legitimen Partei der sozialrevolutionären Idealisten und den Rechte-Erkämpfern für die lohnabhängig Beschäftigten nichts mehr zu tun, sondern hat eine selbstreferentielle Verwaltungsmoloch-Sozialgeschwulst geschaffen, die mehr Probleme schafft, als sie löst. Man könnte sagen: Sie ist ideell völlig degeneriert (entartet soll ich ja nicht sagen!) und personell Lichtjahre vom intellektuellen Spitzen-Niveau der Schmidts, Wischnewskis oder Bahrs entfernt. Sie hat keine Staatsmänner mehr.“

„2. SPD-Genosse Witkowski arbeitet als Redakteur, seine Frau als Grundschulleiterin – ein solcher Mann weiß genau, dass er hier als Schreibtischtäter hetzt und die Demokratie mitsamt den Rechten demokratischer Andersdenkender mit Füßen tritt: Sein Zündeln gar mit Hanau ist sittlich jämmerlich, und er weiß es. Zunächst einmal – natürlich haben wir die SPD in der Lucha-Sonntag-Affäre angefragt, um sie vor der Bevölkerung als Demokratieverweigerer und Arbeitsverweigerer bloßzustellen. Sie haben uns den Gefallen ja auch getan: Es war uns klar, dass der mit gut 23 Tsd. monatlich dotierte Fraktionsvorsitzende Stoch seine Verantwortung als Interessenvertreter seiner Wähler, Bürger und Steuerzahler verweigern würde. Herr Witkowski hört den Ruf seines Herrn und plappert dessen Duktus nach. Vielleicht hat er Hoffnung, in seiner abgelebten Partei etwas zu werden. Aber die moralische Pose, in die er sich wie in schönen Zwirn werfen will, kneift an allen Enden.“

„3. Ich schaue mir, wie gesagt, das Personal der SPD gut an. Wer braucht heute die SPD? Wer z.B. ist im Schramberger Vorstand unter 40, ist augenscheinlich tätowierter Punk oder Türke - was über Rekrutierung und Zielgruppen von Herrn Witkowskis Antifa-Show alles sagt. Das, mitsamt der AWO und ihren Flüchtlingsgeschäften (s. Landtagsdrucksache 16/7638, https://www.landtag-bw.de/…/…/Drucksachen/7000/16_7638_D.pdf), ist wohl die sogenannte Zivilgesellschaft, für die Herr Witkowski sprechen will. Um sich über die eigene gesellschaftliche Irrelevanz hinweg zu täuschen, muss das SPD-Volksfront-Theater den Popanz des vermeintlichen großen Demokratie-Endkampfes über die Bühne pfuschen. So wollen sie heute ihre durch Fehlleistung verdienten Wahlschlappen vorbeugend als einen Fehler eines vermeintlich von Extremisten verführten Volkes darstellen und sich zu Märtyrern inszenieren. Natürlich will die SPD überall ‚Brandmauern‘ errichten und unsere AfD aus der Öffentlichkeit drängen, die sich in demokratischen Prozessen mit demokratischen Programmen durchgesetzt hat und die der ideell entleerten SPD und ihren Pfründen Konkurrenz und Angst macht. Dazu werden wir eben von Berufsschreibern in der übelsten Weise diffamiert, aber wir kennen es schon, und es ficht uns nicht an. Die Genossen, die hier so gerne von Faschismus schwadronieren, haben wohl zu viel Hemingway-Romantik gelesen – oder zu wenig davon. Herr Witkowski, selbsternannter ‚Antifaschist‘ unterstellt mir öffentlich ‚Hass‘. Er möchte sicher gerne wichtig genug sein, um gehasst zu werden. Dazu fehlt ihm das Kaliber. Mein Mitleid kann er immerhin haben.“

https://www.nrwz.de/…/saenze-und-die-sprache-der-nat…/254953

Teile diesen Beitrag in den sozialen Medien:

left Zurück zur Übersicht

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:


Sommerfest des Kreisverbands Baden-Baden/Rastatt

calendar 24.07.2026 user AfD Baden-Baden/Rastatt
Der Kreisverband Baden-Baden/Rastatt lädt am Freitag, den 24.07.2026 zu seinem diesjährigen Sommerfest ein. Als Gast begrüßen wir Martin Rothweiler, AfD-Fraktionschef im Landtag von Baden-Württemberg. Beginn der Veranstaltung ist 18:00 Uhr. Zur Teilnahme ist eine Anmeldung per E-Mail an bad-r...
right   Weiterlesen

Filmvorführung in Wangen im Allgäu: WARUM ICH

calendar 12.07.2026 user KV-BODENSEE
Das Studio Taurus Pictures, bekannt durch sein Werk „Nur ein Piks“, zeigt seinen neuen Antikriegsfilm „Warum ich - Wolf D. Kroll“ am Sonntag, 19. Juli 2026 um 10:30 Uhr im Lichtspielhaus Sohler, Lindauer Str. 7, 88239 Wangen im Allgäu ➔ Eintritt: 15 Euro. Hier buchen. um 19 Uhr ...
right   Weiterlesen

Baden-Württemberg: Immer mehr Polizisten quittieren freiwillig den Dienst!

calendar 11.07.2026 user Chrisw Hegel MdL - Pressemitteilung
Das zeigt die Antwort des Innenministeriums auf die Kleine Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten Chris Hegel, innenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion. Von 2022 bis 2025 haben 252 fertig ausgebildete Polizeivollzugsbeamte ihre Entlassung beantragt, davon waren 193 bereits auf Lebenszeit verbeamtet...
right   Weiterlesen

Infostand am 11.07.2026 in Bietigheim

calendar 11.07.2026 user KV-LUDWIGSBURG
Sonnenschein und AfD! Das gab es am Samstag in der Innenstadt von Bietigheim. Die Sonne strahlte, ebenso die Mitglieder der AfD und weit und breit war kein Störer in Sicht! Mit unserem Infostand konnten wir viele Menschen erreichen. Es ist merklich, dass wir die Mitte der Bevölkerung mit unsere...
right   Weiterlesen

Kein staatliches Gewaltmonopol auf die Wahrheit

calendar 10.07.2026 user Ruben Rupp MdB - Pressemitteilung
Der beste Cybersicherheitsschild gegen Desinformation ist die Abwahl der Grünen Den Antrag der Fraktion der Grünen „Ein Demokratieschild gegen Desinformation und für eine wehrhafte digitale Öffentlichkeit als Eckpfeiler deutscher und europäischer Sicherheit“ (Drucksache 21/6665) der am heu...
right   Weiterlesen

Stammtisch Ost

calendar 10.07.2026 user OV Bodenseekreis Ost
Am Donnerstag, den 16. Juli 2026 um 18 Uhr ist wieder der AfD-Stammtisch Ost in Langenargen. Wir freuen uns auf bekannte und neue Gesichter! Details bitte per E-Mail erfragen.
right   Weiterlesen

Stammtisch des Ortsverbands Murgtal

calendar 10.07.2026 user KV-BADEN-BADEN
Der Ortsverband Murgtal lädt am Freitag, den 10.07.2026 zum Stammtisch im Restaurant Dura in Gaggenau ein. Um vorherige Anmeldung per E-Mail an info@afd-murgtal.de wird gebeten. Beginn der Veranstaltung ist 18:00 Uhr.
right   Weiterlesen

Ruben Rupp MdB fordert Prüfung eines Verbots des Bündnisses „Widersetzen“

calendar 08.07.2026 user Ruben Rupp MdB - Pressemitteilung
Anlässlich der in Teilen gewaltsamen Proteste gegen den Bundesparteitag der AfD in Erfurt fordert der Bundestagsabgeordnete Ruben Rupp das Bundesinnenministerium auf, ein Verbot des Bündnisses „Widersetzen“ beziehungsweise seines formalen Trägers, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregime...
right   Weiterlesen

Stammtisch Markdorf

calendar 08.07.2026 user OV Markdorf
Am Dienstag, den 14. Juli 2026 um 19 Uhr ist wieder der Markdorfer AfD-Stammtisch. Er findet diesmal ausnahmsweise in Hagnau statt! Wir freuen uns auf bekannte und neue Gesichter in gemütlicher Runde! Details bitte per E-Mail erfragen.
right   Weiterlesen

Bundesparteitag in Erfurt am 03. + 04. Juli 2026

calendar 08.07.2026 user KV-LUDWIGSBURG
Unser Kreisverband - vertreten auf dem Bundesparteitag Am vergangenen Wochenende nahmen unser Bundestagsabgeordneter Martin Hess, unsere Bundesdelegierte Barbara Seifert sowie unser Landtagsabgeordneter und Ersatzdelegierter Nikolaos Boutakoglou am Bundesparteitag teil. Trotz einer erschwerten An...
right   Weiterlesen

"Die Energieversorgung als soziale Frage" - Stammtisch mit Dr. Rainer Kraft MdB

calendar 07.07.2026 user KV-HEIDENHEIM
Sorge um die Energieversorgung ?!   > Wir freuen uns, am Montag, den 20. Juli 2026 ab 19:00 Uhr den Bundestagsabgeordneten Herrn Dr. Rainer Kraft als Gastredner zum brisanten Thema der Energieversorgung begrüßen zu dürfen. Deutsche Industriebetriebe verlagern ins Ausland aufgrund zu hoher Ener...
right   Weiterlesen

Glückwunsch an Dr. Alice Weidel

calendar 04.07.2026 user KV-BODENSEE
Dr. Alice Weidel heute Mittag in Erfurt: „Soeben wurde ich in meinem Amt als Bundessprecherin bestätigt. Herzlichen Dank für das große Vertrauen an unsere Delegierten in Erfurt!“ Herzlichen Glückwunsch zur Wiederwahl vom Kreisverband Bodenseekreis! Weiterhin gutes Gelingen und viel Glüc...
right   Weiterlesen

Lust auf mehr? Downloads

Grundsatzprogramm zur Bundestagswahl 2025

Sie können unser Grundsatzprogramm jeweils in einer Lang- und Kurzfassung, sowie das aktuelle Europawahlprogramm 2024 als PDF herunterladen.
Zum betrachten von PDF-Dokumenten muss Ihr Gerät ggf. einen PDF-Reader wie z.B. den Acrobat Reader installiert haben.

up