In einer sehr harmonischen Mitgliederversammlung diskutierten über 40 Mitglieder des Kreisverbandes Mannheim am gestrigen Samstag konstruktiv über den vom Vorstand vorgelegten Entwurf des kommunalen Wahlprogramms. Nach 5 Stunden Abwägen und Argumentieren verabschiedeten die anwesenden Mitglieder unter Beifall einstimmig das Programm mit dem wir in den Wahlkampf 2019 ziehen werden.
Schwerpunkte des Programms sind unter anderem die Forderung nach mehr Bürgerbeteiligung und Kritik an der Geldverschwendung der Stadt. Die AfD Mannheim spricht sich als basisdemokratische Partei gegen eine Mehrfachmandatierung aus, wie sie bei den Altparteien die Regel ist. Die Mitglieder meißelten daher ganz bewusst bereits zu Beginn ihres Programms den Satz " Ein Gemeinderat hat sein Mandat nur für die Stadt auszuüben" in ihr Programm. Wir stehen dafür, die Verantwortung auf mglichst viele Schultern zu verteilen. Die AfD Mannheim hat daher bereits in ihrer Satzung das Verbot einer Ämterhäufung festgeschrieben, um Klüngelkreise wie wir sie aus den Altparteien kennen, zu verhindern.
Ebenfalls sprachen sich die versammelten Mitglieder gegen den Umfang der gelanten Dammsanierung auf dem Lindenhof aus. Diese stelle in der bislang geplanten und von den Grünen mitgetragenen Form einen " gravierenden Kahlschlag und einen irreperablen Eingriff in eines der schönsten Naherholungsgebiete Mannheims dar. Es ist entlarvend, dass die selbsternannten Natürschützer und Ökologen einen tausendfachen Baummord nicht nur ignorieren, sondern unterstützen. "
In seinem Schlußwort bedankte sich der Rüdiger Ernst - Sprecher des Kreisverbandes Mannheim für die souveräne
Leitung der Versammlung beim Bundesvorsitzenden und Listenkandidaten der Europaliste Joachim Kuhs ( Bildmitte ) und dem Sprecher des Kreisverbandes Heidelberg Malte Kaufmann ( Bild rechts ) und schwor die Mitglieder auf einen " langen und erfolgreichen Wahlkampf" ein.
Eine am Morgen des Samstags veröffentlichte Umfrage der Lokalzeitung nahm er zum Anlass zu fragen, wer denn so naiv sei, zu glauben, " dass ein Drittel der Mannheimer eine technikfeindliche Verbotspartei wie die Grünen" wählen würde. " Wer ernsthaft glaube, dass die AfD in Mannheim derzeit schlecht wie prognostiziert stehe, solle sich einweisen lassen". Es sei "bezeichnend für die Personen, die eine derart offensichtlich verschobene Umfrage benutzen würden um der AfD Mannheim und ihren Funktionsträgern zu schaden"
Robert Schmidt


