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Ein paar Gedanken zu Björn Höcke

KV-RAVENSBURG - 27.12.2015
Die etablierten Parteien mit ihrem "weiter so" in Sachen Eurorettung und Asylpolitik konnten in den letzten Monaten geradezu wöchentlich ihre Zustimmung in den Wahlumfragen dahin schmelzen sehen. Gleichzeitig bricht unsere AfD zu immer neuen Ufern auf: Erst zu einem soliden Überspringen der 5-Prozent-Hürde, dann kamen die 8 Prozent in Reichweite und inzwischen sieht man uns immer öfter zweistellig, und im Osten gar oberhalb der 15 Prozent. Nicht nur Frau Merkel, sondern alle, denen am Erhalt des politischen Status Quo gelegen ist, wissen, dass diese AfD nur noch die AfD selbst stoppen kann! Überflüssig zu sagen, dass die Medien bereit sind alles erdenkliche zu tun, um diesen parteiinternen Krach herbei zu schreiben und zu befeuern.\r \r Als "Sollbruchstelle" und Alibi, um die AfD in die Spaltung zu treiben oder an den rechten Rand zu schreiben, hat man sich dabei den Thüringischen AfD-Vorsitzenden Björn Höcke ausgeguckt. Dieser ist ein Patriot, dem spürbar am Erhalt des deutschen Volkes (das Verfassungsrang hat!) gelegen ist und der deshalb die massive Besiedlung unseres Landes mit hunderttausenden und bald Millionen Arabern, Afrikanern und Vorderasiaten ablehnt. Ihm ist bewusst, dass die Deutschen so in wenigen Jahrzehnten nur noch eine Minderheit im eigenen Land sein werden und vermutlich auch ihre Werte nicht mehr gegen die orientalischen werden durchsetzen können, wenn es so weiter geht wie im letzten Jahr. Auch unser Wohlstand wird dann wie Eis in der Sonne der levantinischen Mentalität dahin schmelzen.\r \r Björn Höcke findet manchmal drastische Gesten und blumige Formulierungen, um seinen Patriotismus zu artikulieren. Der Auftritt bei Jauch mit der Deutschlandfahne über der Armlehne hat vor allem im Westen viele maximal noch Fußballpatriotismus gewöhnte Bürger befremdet, obwohl er eigentlich nichts "Verbotenes" gesagt hat. Sein jüngster Vortrag bei einem nationalkonservativen Thinktank (IfS) wurde dagegen unfairerweise über Youtube einem großen Publikum zugänglich gemacht. Es ist üblich, dass sich Politiker im geschützten Raum solcher Diskussionsveranstaltungen argumentativ etwas weiter aus dem Fenster lehnen, wissend dass ihre Äußerungen dort in der Regel niemand in den "falschen Hals" bekommt. Auch mancher in der Öffentlichkeit platt gewalzte Vortrag bei der Friedrich-Ebert- oder der Rosa-Luxemburg-Stiftung würde allgemeines Befremden auslösen... Aber die politische Lösungssuche braucht solche Diskussionen ohne Schere im Kopf, egal ob sie beim IfS oder der Rosa-Luxemburg-Stiftung stattfinden.\r \r Höckes Äußerungen zum Überbevölkerungsproblem Afrikas, das sich begonnen hat auf Europa zu "entladen", sind nämlich grundsätzlich richtig auch wenn die wissenschaftliche Herleitung dafür vielleicht dem einen oder anderen Biologen etwas holprig erscheinen mag. Der eigentliche Skandal ist hier nicht, was Höcke gesagt hat, sondern dass unsere etablierte Politik die von ihm thematisierten jährlich 30 Millionen Menschen Bevölkerungsüberschuss dort nicht als Problem identifiziert und Lösungen sucht! Das Rassismusgeschrei soll hier entsprechend nur sicherstellen, dass man sich mit Afrika, Höcke und der AfD nicht sachlich auseinander setzten muss!\r \r Jeder in der AfD ist der Meinung, dass Björn Höcke nichts tun sollte, was der Partei schadet. Björn Höcke ist darum zu recht zur Mäßigung aufzurufen! Aber die AfD ist ein Volkspartei und kann auch Flügel integrieren, sofern sie auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen, was Björn Höcke bisher niemand absprechen konnte.\r \r Solange es auf GRÜNEN Parteitagen ohne Sanktionen vorkommt, dass Teilnehmer auf Deutschland-Fahnen urinieren oder von Kindersex träumen und sächsische Jungsozialisten ungestraft bei der SPD den Antrag stellen den Satz "Ey, Deutschland, du mieses Stück Scheiße" straffrei zu stellen, sollte sich die AfD gut überlegen, wie weit sie mit der Verengung des innerparteilichen Diskussionsrahmens gehen will - und wo man anfängt das Geschäft des politischen Gegners zu besorgen! Das abschreckende Beispiel der Jasager-Partei CDU von letzter Woche in Karlsruhe sollte uns darüber hinaus allen noch in den Knochen stecken!\r \r Die AfD und Deutschland müssen einen Björn Höcke nicht lieben, aber als gute Demokraten aushalten! Darum hat der AfD-Vorstand zurecht auf ein Parteiordnungsverfahren gegen ihn verzichtet.\r \r FT- Müller\r \r AfD KV Ravensburg\r Stellv. Sprecher, Pressesprecher\r \r Landtagskandidat WK68 Wangen
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