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Aalener Bäder retten statt Eliten-Kultur subventionieren

AfD-Fraktion im Gemeinderat Aalen - Pressemitteilung - 02.07.2026

AfD-Fraktion fordert sofortiges Ende der Millionen-Zuschüsse für das Theater der Stadt Aalen

Die AfD-Fraktion im Aalener Gemeinderat fordert angesichts der dramatischen Finanzkrise der Stadt ein sofortiges Ende der massiven städtischen Subventionierung des Theaters der Stadt Aalen. Aktuell verschlingt der Theaterbetrieb eine Summe von beinahe 2 Millionen Euro jährlich an Steuergeldern.

Eine aktuelle offizielle Anfrage der AfD-Fraktion an die Aalener Stadtverwaltung bringt nun die nackten Zahlen ans Licht – und belegt exakt das, was die AfD seit Jahren anmahnt: 

Diese Millionen kommen nur einem sehr kleinen, immer gleichen elitären Zirkel in Aalen zugute, der sich sein Privatvergnügen auf Kosten der breiten Masse der Steuerzahler finanzieren lässt.

Die von der Verwaltung übermittelten Daten zur vergangenen Spielzeit sprechen eine unmissverständliche Sprache: 

Von insgesamt 26.151 Besuchern in der vergangenen Spielzeit 2024/2025 entfielen lediglich 3.381 auf regulär verkaufte Vollzahlerkarten. Demgegenüber stehen 10.286 Karten, welche an Schüler  abgegeben wurden. Das entspricht nahezu 40 Prozent der Gesamtzuschauerzahl. 
Hinzu kommen weitere 1.523 Freikarten, darunter auch Stadträte.

Hierzu erklärt der AfD-Fraktionsvorsitzende Andreas Lachnit:

„Die Zahlen der Verwaltung bestätigen meine Aussagen der letzten Jahre vollumfänglich. Das Aalener Stadttheater wird künstlich am Leben erhalten. Ein Großteil der Besucher besteht aus Schülern, die größtenteils im Rahmen der Schulpflicht quasi zu ihrem ‚Kulturglück‘ gezwungen werden, um die Statistik zu beschönigen und indoktriniert zu werden. Währenddessen finanzieren der Aalener Oberbürgermeister und weite Teile des Gemeinderats im kollektiven Zusammenspiel auch ihre eigene Bespaßung aus der Stadtkasse. Das ist ein unerträglicher Hohn gegenüber den Bürgern, die diesen Luxus berappen müssen.“

Die AfD-Fraktion verweist auf die verheerende finanzielle Gesamtsituation der Stadt Aalen, die auf einen Schuldenberg von rund 100 Millionen Euro zusteuert. Gleichzeitig droht in naher Zukunft die unausweichliche und schmerzhafte Diskussion darüber, mindestens eines der Aalener Freibäder komplett zu schließen.
Wie es aktuell um die Aalener Bäder steht, das zeigt das Gutachten, welches kommenden Mittwoch, dem 08.Juli im Rahmen der Sitzung des Kultur-Bildungs-Finanzausschuss (KBFA) vorgestellt wird.

Es belegt einen klar ersichtlichen Sanierungsstau bei den Bädern von mittlerweile zweistelligen Millionenbeträgen (11,5 Mio. Freibad Spiesel, bzw. 6,5 Mio. Freibad Unterrombach). 
Da die Stadt dafür kein Geld hat, steht am Ende der Fehlplanung der aktuellen Verwaltung wohl das Aus für wichtige Freizeiteinrichtungen der Bürger.

Für den stellv. Fraktionsvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Chris Hegel MdL ist es zudem eine Frage der Prioritäten und der sozialen Gerechtigkeit.
„Wir als AfD-Fraktion wollen die Aalener Bäder für die Familien, Sportler und Kinder unserer Stadt retten, anstatt einen hochdefizitären Theaterbetrieb aufrechtzuerhalten. Es kann nicht sein, dass das tägliche Schulessen für unsere Kinder immer teurer wird, Kindergärten geschlossen werden und die Bäder Schließtage einführen müssen, während für ein elitäres Nischen-Hobby weiterhin die Millionen fließen“, erklärt Hegel.

Die AfD-Fraktion stellt klar, dass Aalen auch ohne ein eigenes, ständiges Theater keineswegs zu einem kulturlosen Raum verkommt. Mit ihren zahlreichen Museen, insbesondere dem Limesmuseum, als auch dem Besucherbergwerk ´Tiefer Stollen´ sowie den mannigfaltigen, etablierten Veranstaltungen in der Stadthalle und im Kulturbahnhof verfügt die Stadt über eine lebendige Infrastruktur, mit der sie ihrem kulturellen Auftrag auch in Zukunft vollumfänglich und wirtschaftlich vernünftig nachkommen kann.

Die AfD wird sich im Gemeinderat weiterhin konsequent für die Entlastung der Steuerzahler und den Erhalt der elementaren Daseinsvorsorge für alle Bürger einsetzen. Finger weg von unseren Bädern!

 

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