Ruben Rupp über Dr. Inge Gräßle: „Zukünftige Wahlverliererin“
Die CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Inge Gräßle hat sich im Gespräch mit der Gmünder Tagespost erneut klar gegen jede Form der Zusammenarbeit mit der AfD ausgesprochen und die „Brandmauer“ verteidigt. Vor dem Hintergrund anhaltend hoher Unzufriedenheit mit der Bundesregierung und wachsender Debatten innerhalb der Union über den künftigen politischen Kurs äußert sich dazu der Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Backnang – Schwäbisch Gmünd, Ruben Rupp:
„Nach aktuellen Umfragen werde ich Frau Gräßle das Direktmandat in unserem Wahlkreis abnehmen. Hier spricht eine zukünftige Wahlverliererin.
Meine Hand war immer ausgestreckt, das war bereits im Wahlkampf ersichtlich. Wenn sie gemeinsam mit Friedrich Merz weiter linksgrüne Politik betreiben und damit in den politischen Untergang gehen will, dann soll sie diesen Weg gehen. Die CDU wird so weder in Baden-Württemberg noch deutschlandweit künftig eine bedeutende Rolle spielen.
Von unserer Seite bleibt die Hand zur Kooperation mit der CDU weiterhin ausgestreckt, sofern sie endlich aufhört, diesen Linkskurs zu fahren.
Klar ist dabei auch: Unsere Kernforderungen, insbesondere bei Remigration und Wirtschaftswende, sind nicht verhandelbar.
Ich weiß, dass viele an der CDU-Basis eine Zusammenarbeit mit der AfD wünschen. Frau Gräßle repräsentiert als Funktionärin die Vergangenheit der CDU, nicht ihre Zukunft, sofern sie in der Partei überhaupt noch eine Zukunft haben sollte.
Wir sind im Sinne unseres Landes offen und kooperationsbereit. Wenn die CDU dazu nicht bereit ist, spricht das letztlich für sich selbst.“


