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Tierschutz: Starke Prädation von Amphibien durch Waschbären

Ruben Rupp MdL - Pressemitteilung - 29.04.2024

Versäumnisse im Tierschutz: Landesregierung leugnet die starke Prädation von Amphibien durch Waschbären

Der tierschutzpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg Ruben Rupp MdL hat sich in seiner Anfrage „Invasive, gebietsfremde Waschbären, heimische Amphibien und die Gefahren von Neozoen“ (Drucksache 17/6491) über die Ausbreitung und Auswirkungen des Waschbären auf die Natur informiert.

„Schon lange ist der Waschbär, der aus Nordamerika eingeschleppt wurde, in Baden-Württemberg keine Seltenheit mehr und gilt inzwischen regelrecht als Plage. Derzeitige Schätzungen gehen von mindestens 1,3 Millionen Tieren in Deutschland aus. Besonders im süd-östlichen Teil des Regierungsbezirks Stuttgart – u.a. in den Landkreisen Ostalb und Rems-Murr – sind diese massiv etabliert.“ so Rupp.

Nach Ruben Rupp würden die Waschbären besonders für die Amphibien, welche sich auf dem Weg zu ihren Laichgewässern befinden, eine große Gefahr bedeuten:

„Allzu häufig werden heimische Amphibien Opfer von geschickt agierenden Waschbären, welche zunächst die giftige Haut der Amphibien abziehen und hauptsächlich die muskulären Hinterbeine fressen, wodurch teilweise deren Herz sogar noch weiter schlägt. Hierin sieht die Landesregierung jedoch nur Einzelfälle, ließ sie auf meine Anfrage verlauten. Und das, obwohl Tier- und Naturschutzvereinigungen, unzählige Forschungsprojekte sowie die Landratsämter der Landkreise Ostalb und Rems-Murr ganz klar vor den Gefahren für und der Prädation von Amphibien durch Waschbären warnen. Mögliche Lösungsansätze, wie z.B. Veränderungen in der Schonzeit der Waschbären, hält die Landesregierung für nicht notwendig.“

Wenn sich neben dem Naturschutzbund bereits die Wildtierbeauftragten zweier Landratsämter mit einem gemeinsamen Schreiben an den zuständigen Minister wenden und ein Tätigwerden fordern, dann könne die Landesregierung nicht einfach so tun, als gäbe es kein Problem. Die Antworten des Ministers Hauk auf die Kleine Anfrage seien unseriös und realitätsfremd, dessen Lösungsansätze nicht vorhanden. Hier müsse nachgebessert werden, damit die bestialische Vorgehensweise der Waschbären eingedämmt und die heimischen Amphibien sicherer seien, lässt sich AfD-Mann Rupp zitieren.

> Kleine Anfrage - Antwort des  Ministeriums ländlicher Raum etc. (10.04.2024)

Anmerkung: Die Drucksache wird im Dokument irrtümlich als Drucksache 16/6491 statt richtig 17/6491  ausgewiesen.

> Konflikte mit invasiven, gebietsfremden Arten (Wildtierbeauftragte Rems-Murr-Kreis und Ostalbkreis 12.03.2024)

 

 

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