Afghanistan ist nur der letzte Tropfen, der das berühmte Fass zum Überlaufen bringt. Wir brauchen dringend tiefgreifende Veränderungen in diesem Land! Man hätte es wissen können, dass diese Expedition schiefgeht, wie so vieles andere auch. „Mission impossible“ ist nur im Film doch machbar, und herbeigeredete paradiesartige Zukünfte gibt es nur in einer Traumwelt, und sei diese noch so grün oder regenbogenfarben. Die Kollision mit der Realität geschieht früher oder später zwangsläufig, und sie ist brutal. Je länger die Zeit der Lebenslügen war, um so brutaler.
Der Versuch, einem hauptsächlich in verschiedenen Stämmen organisierten Land mit einer aufklärungsfeindlichen religiösen Tradition eine „westliche“ Staatsform überzustülpen, ist gescheitert, nein: er ist implodiert. Der Glaube, das westliche Denken mit seinem Universalismus könne alles umgreifen und alle beglücken, ist in dieser gebirgigen Weltregion zerschellt – wie auch diverse Versuche vorher: „Das Trauerspiel von Afghanistan“, das Theodor Fontane beschrieb, ereilte die Briten im 19. Jahrhundert. Fontanes letzte Zeilen mahnen: „Mit dreizehntausend der Zug begann, Einer kam heim aus Afghanistan.“.
Dass der „Westen“ mit seinem Wissen und Können aber in der heutigen Zeit über alles erhaben sei, zumal nach dem Zusammenbruch des Sowjet-Kommunismus um 1990, ist eine Lebenslüge. Freilich eine, die in einer gewaltigen Meinungsblase seit Jahrzehnten zelebriert und verteidigt wird – in der Meinungsblase des westlichen Mainstreams. Der Politikwissenschaftler Francis Fukuyama fabulierte 1989 gar von einem „Ende der Geschichte“, was längst als Irrtum entlarvt ist. Die geistige Hybris, die dahintersteckt, durchzieht die westlichen Gesellschaften aber weiterhin.
Diese Hybris gebiert einen ganzen Strauß von Lebenslügen, und über so manche davon könnte man alte Erfahrungen nachlesen wie in Fontanes Ballade über Afghanistan. Dass man werthaltiges Geld in großen Mengen aus „dünner Luft“ erschaffen könnte, wie es heute die EZB (und nicht nur die) wieder tut – in modernen Zeiten per Mausklick und nicht mehr mit der Druckerpresse – das ist eigentlich schon lange widerlegt. Dass der Nachwuchs einer Gesellschaft, der ihre Kultur nachhaltig in die Zukunft trägt, aus anderen Quellen kommen könnte als aus Familien mit Vater, Mutter und Kindern, ist offensichtlich ebenfalls eine in breiten Kreisen gern gepflegte Illusion.
Für die nächsten Jahre und Jahrzehnte am härtesten dürfte aber die Hybris werden, mit der westliche Industriestaaten in das Pariser Klima-Übereinkommen von 2015 eingewilligt haben. Nicht nur, dass man den geplanten kompletten Umbau, die „Transformation“ der Gesellschaften auf unbewiesene Theorien abstützt: Eigene CO2-Budgets massiven Reduktionsplänen zu unterwerfen, während man anderen wie China sogar den fortgesetzten Weiterbau von Kohlekraftwerken zugesteht, zeugt von einem Bild eigener industrieller Stärke, das man nur noch als Größenwahn bezeichnen kann. Die auferlegte Selbstkasteiung der westlichen Staaten wird in die Zerstörung vieler ihrer noch verbliebenen Schlüsselindustrien münden, in Abschottungsversuche und neue Handelskriege. Allen voran geht leider Deutschland, wo die Oberen glauben, fast alles auf elektrischen Strom als Energieträger abstützen zu können und diesen fast nur noch aus Wind und Sonne generieren zu können.
Die Wege in die Katastrophen der Zukunft sind leider bereits gebahnt, die Zeichen stehen längst an der Wand. Man könnte sie sehen, wenn man wollte. Aber nein – dann müsste der Mainstream ja den „Falschen“ Recht geben, die mit dem Finger auf diese Zeichen zeigen. Immer intensivere Propaganda muss also vom Blick auf die Wand ablenken. Fontanes Nachfolger werden, so ist zu befürchten, noch viel zu schreiben bekommen.
Für eine Umkehr ist es aber nie zu spät! „Mut zur Wahrheit“ ist die richtige Kur: Mut zur Suche nach der Wahrheit, Mut zum Erkennen der eigenen Irrtümer, seien es auch regierungsamtliche Irrtümer. Weg mit den Lebenslügen der heutigen Gesellschaft. Dann ist der Weg frei zur Umsetzung des nötigen Programms:
- Die Außenpolitik Deutschlands muss sich an deutschen Interessen ausrichten
- Migration, Asyl und Integration: Human und rational handeln – Deutschland schützen
- Familien stärken und fördern
- Geldsystem reformieren
- Die deutsche Automobilindustrie als Leitindustrie erhalten
Das und vieles mehr finden Sie im Wahlprogramm der Alternative für Deutschland zur Bundestagswahl 2021 – Link siehe unten.
Gerade jetzt, wo über die Geschicke unseres Landes für die nächsten vier Jahre zu entscheiden ist, ist die richtige Zeit fürs Umdenken. Die Alternative steht bereit!
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