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Ausländische Drogenhändler ausweisen

Jörg Finkler - 20.04.2021

Wir Mannheimer erinnern uns noch alle an den Sommer 2020, als unserer Polizei nach eigenen Angaben ein Schlag gegen die Drogendealer-Szene auf der Neckarwiese gelungen ist.

Den festgenommenen mutmaßlichen Drogendealern aus Gambia wird vorgeworfen, einen „schwunghaften Handel mit Betäubungsmittel betrieben zu haben“.

Die Neckarwiese im Bereich des Alten Messplatzes soll sich dabei zum Drogen-Hotspot in Mannheim, mit teilweise bis zu 100 Drogendelikten pro Tag entwickelt haben.

Auch wenn es sich um eine spektakuläre Aktion handelte, war der Erfolg eher kurzfristig.

Die Neckarstadt-West bleibt ein sozialer Brennpunkt: (Drogen)Kriminalität, Armut, Prostitution und Vermüllung – das Mannheimer „Problemviertel“ hat mit einer Reihe von Schwierigkeiten zu kämpfen.

Hier waren es Dealer aus Gambia, in der Presse liest man von Dealern aus fast aller Herren Länder.

Da stellt sich die Frage: Wo kommen die Dealer her und kann die Politik Antworten bieten oder ist es ein Kampf gegen Windmühlen, weil die Dealer sich nur kurzzeitig vertreiben lassen und schnell ersetzt werden?

Aus der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage an den Hamburger Senat geht hervor, dass von insgesamt 9138 mutmaßlichen Drogendealern und Konsumenten in Hamburg im Jahr 2018 genau 4037 Personen Ausländer waren – also 44,2 Prozent. Davon durften sich 3658 Personen in Deutschland aufhalten, 379 nicht. Die meisten ausländischen Tatverdächtigen stammen nach der Senatsantwort aus Afghanistan (466 Personen), gefolgt von der Türkei (425), Polen (238) und dem Iran (196), sowie Gambia (191). Es folgen Syrien (178), Bulgarien (145), Guinea (116) und Rumänien (97).

Zu ähnlichen Ergebnissen kommt die Frankfurter Polizei. Die meisten im vergangenen Jahr aufgegriffenen Dealer stammen aus Afrika, nämlich 38 Prozent aus den beiden nordafrikanischen Staaten Marokko und Algerien. Dies ist offenbar eine Folge der Flüchtlingskrise. Denn 61 Prozent der Tatverdächtigen, denen Drogenhandel oder -schmuggel im Bahnhofsviertel vorgeworfen wird, seien erst ab Mitte 2015 nach Deutschland eingereist. Mehr als jeder Zweite habe sich „illegal im Bundesgebiet“ aufgehalten.

Ich bin der Meinung, dass Drogenkriminalität ein strukturelles Problem ist.Es kann nur gelöst werden, wenn die Strukturen zerschlagen werden. Wir brauchen stärkere Präsenz und hohen Kontrolldruck. Das geht nur mit mehr und besser ausgerüsteten Polizeibeamten. Werden ausländische Täter erwischt und verurteilt, müssen sie schnellstmöglich unser Land verlassen und ihr Vermögen ist einzuziehen.

Wer sich mit dem Verkauf von Gift für unsere Gastfreundschaft bedankt, muss umgehend das Land verlassen.

Die AfD fordert eine rigorose Abschiebepraxis bei Drogendealern und Schmugglern.

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