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Pressemitteilung: Uwe Hellstern kritisiert unentgeltlichen Technologie-Transfer an Konkurrenten

KV-CALW-FREUDENSTADT - 26.02.2021
Pressemitteilung - 26. Februar 2021
 
 
Bei einem Info-Stand auf dem Freudenstädter Marktplatz suchte der Landtagskandidat der AfD, Uwe Hellstern, am Freitag das Gespräch mit Besuchern. In unmittelbarer räumlichen Nähe zu den Mitbewerbern Kathrin Schindele, CDU, und Timm Kern, FDP,  assistierten ihm dabei seine Ehefrau Elena und Kreisschatzmeister Thomas Klostermann. Seine Gesprächspartner forderte er eindringlich dazu auf, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen, denn Deutschland stehe vor "weitreichenden wirtschaftlichen, industriellen und politischen Weichenstellungen, die nach jahrelangem Zögern nun im Eiltempo durchgepeitscht" würden.
 
Forderungen nach einem gewaltigen Strukturwandel würden erhoben, die zu Lasten der Beschäftigten gingen: "Es erschüttert mich in Mark und Bein, wenn politische Mitbewerber einer Verringerung der PKW-Zahlen um 50 bis 70 Prozent das Wort reden", so Hellstern. Dies könnte zusammen mit Elektromobilität und Industrie 4.0 im entsprechenden Sektor zu einem Arbeitsplatzverlust von bis zu 80 Prozent führen. Zwar werde Ersatz im Bereich der Umwelttechnologien versprochen, Konkretes höre man aber nicht.
 
Enorme Subventionen hätten in Deutschland eine stattliche Solarindustrie entstehen lassen, die jedoch durch "unentgeltliche Technologie-Überlassung an Konkurrenten" zum größten Teil wieder eliminiert worden sei. Heute kämen die Solaranlagen überwiegend aus China. Hellstern: " Dieselben Parteien, welche die schnelle Aufgabe des Alten und kostenlosen Technologie-Transfer in alle Welt propagieren, haben durch eine miserable Bildungs- und Hochschulpolitik dafür gesorgt, dass immer weniger nachkommt." Bei vielen Hochtechnologien habe Deutschland bereits seine führende Position verloren.
 
Innovationen made in Germany sieht Hellstern auf dem Rückzug. Planwirtschaft und ideologiegesteuerte Bildung hätten noch nie Weltspitze hervorgebracht. Paradebeispiel sei die Mobilität: "Deutschland läuft einer Technologie hinterher, in der andere einen Vorsprung haben und deren Tauglichkeit zweifelhaft ist." Die Probleme des zusätzlichen Strombedarfs und der benötigten Lade-Infrastruktur seien weitgehend ungelöst. Die "hier verbratenen Riesensummen" könnte man wesentlich effektiver in die Erforschung und Entwicklung neuer Lösungen stecken, "dort, wo deutsche Universitäten Spitzenpositionen bekleiden." Hier lägen die Chancen auf neue Arbeitsplätze. "Aber wahrscheinlich transferieren wir diese Forschungs-Erfolge auch an ausländische Wettbewerber, bevor wir sie selber nutzen", meinte Hellstern resignierend. "Das, was hierzulande an Politik gemacht wird, grenzt schon an Sabotage."
 
V.i.S.d.P.:   Rodolfo Panetta
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