Alternative für Deutschland - Baden-Württemberg

Erste Lehren aus der Corona-Pandemie

KV-MAINTAUBER - 14.03.2020

von Sven Adam

Das Wuhan-Virus umgreift inzwischen die gesamte Welt und die Märkte brechen zusammen. In diesen Szenarien sind die politischen Experten und Gelehrten nicht weit, die uns ihre spekulativen Ansichten im Zuge der Schuldigensuche unterbreiten wollen. Das geht bis in die irrsinnigsten Gerüchteküchen: China versucht inzwischen, den Ausbruch in Wuhan US-amerikanischen Touristen anzudichten, die dort Biowaffen freigesetzt haben sollen. Im amerikanischen Inland bemühen die Linken mal wieder die Rassismuskeule, wenn vom Wuhan-Virus oder von einem "chinesischen" Virus die Rede ist; da müsse eine neutralere Bezeichnung her. Irrelevanter und idiotischer geht es kaum noch und wir können die Stopuhr stellen, bis diese Argumentation in der BRD in deutscher Sprache von deutschen Linken verbreitet werden wird.

Aber gibt es nicht wirklich etwas zu lernen aus dieser Krise? Gibt es meines Erachtens in der Tat:

 

1.) Lieferketten müssen hinterfragt werden.

Es wurden bereits Stimmen laut, die Globalisierung einzustampfen und die Produktion zu nationalisieren. Das klingt auf den ersten Blick einleuchtend: deutsche Produktionsstandards, Orientierung am nationalen Bedarf, keine Abhängigkeit von der Lieferfähigkeit oder Lieferwilligkeit anderer Länder. Allerdings bedeutet es auch deutsche Preise, die sich der kleine Mann bei Durchsetzung der gesamten Lieferkette mit wohlfahrtsstaatlich verteuerten Arbeitskosten kaum mehr wird leisten können. Es bedeutet einen Ausbau der Industrien mitten in einem Szenario, in dem die bereits vorhandene Industrie kaum Fachkräfte für ihre Produktion findet. Bei genauem Hinschauen wird die Totalabsage an eine globale Wirtschaft schwierig.

Als Zwischenlösung muss daher mindestens gefordert werden, daß vorhandene Lieferketten auf den Prüfstand kommen. Die planwirtschaftlichen Staatsverträge als Störgrößen in einer marktwirtschaftlichen Ordnung stehen dabei gerade in Form der Rabattverträge der gesetzlichen Krankenversicherung an erster Stelle, sind sie doch die Ursache der bereits vor Corona um sich greifenden Engpässe in der Medikamentenversorgung. Nicht nur, daß Medikamente aus Ländern importiert werden, die nicht nach europäischen Hygienestandards produzieren, nein, es müssen gleich auch noch Quasimonopole geschaffen werden, die bei Lieferunfähigkeit oder -unwillen infolge nationaler Interessen an den jeweiligen internationalen Standorten Versorgungslücken in die bundesdeutsche Landschaft reißen. Das muss sofort aufhören.

Aber auch die übrige gewerbliche Wirtschaft ist sehr gut beraten, Lieferketten nach Sicherheitskriterien (Produktsicherheit, aber auch Industriespionage) ebenso zu prüfen wie nach Lieferbereitschaft während globaler Krisen.

 

2.) Lieferantenländer nach Transparenz auswählen

Ländern, die wie früher die Sowjets und heute eben China aus nationalen Prestigegründen Katastrophen erst verschweigen und dann klein reden - Tschernobyl als Stichwort -, sollten niemals A-Lieferantenstatus erhalten, am besten generell gemieden werden. Da hilft auch die beeindruckende militärische Quarantäne der Chinesen nichts, die manche so sehr bewundert haben. Sie wäre überflüssig gewesen, hätte die Regierung Chinas früher und konstruktiver reagiert. Wahrscheinlich hätte Transparenz ab Stunde 0 der Erkenntnis gar die Pandemie verhindert.

Verlässlichkeit und Transparenz rechtfertigen marginal höhere Preise von Zwischenproduzenten durchaus, daher lieber chinesische Unternehmen bei der Lieferkette umgehen, mindestens aber eine parallele Strecke mit weiteren Partnern aus anderen Ländern etablieren. Darüber darf unsere Wirtschaft gerne einmal nachdenken.

 

3.) Impfgegnern harte Zahlen, Daten und Fakten entgegenstellen

Die unwissenschaftliche Gerüchteküche derer, die selbst nie eine Studie geleitet haben, aber vorhandene wissenschaftliche Erkenntnisse in grob fahrlässiger Selbstüberschätzung in Frage glauben stellen zu können, gehört mit den nachweisbaren Erfolgen durch Impfungen grundgereinigt. Impfungen wirken und sie wären, wenn vorhanden, auch bei Corona ein effektives Abwehrmittel. Ignoranz hingegen bremst keine Epidemie und all die Irrlichter, die sich natürliche Immunität aneignen wollen, dürfen sich in diesen Tagen gerne anhusten lassen. Oder einfach mal den Mund halten.

 

4.) In der Krise erkennen, wo die nationalen Schwachstellen liegen

Krisen verstärken politische Defizite, sie verursachen sie nicht. Vieles, was durch Corona offensichtlich wird, waberte vorher bereits unter der Oberfläche. Die wirtschaftlichen Schwankungen, die nun an der Börse offensichtlich werden, spiegeln die Schwachstellen europäischer Volkswirtschaften ebenso wie diejenigen Chinas wieder. In den USA dürfte bei einer raschen Ausbreitung die hohe Obdachlosenzahl insbesondere in den sog. "sanctuary cities" ein Problem werden. All diese Probleme verschwinden nicht mit dem Coronavirus, sie werden weiter bestehen bleiben. Das gilt in der BRD insbesondere auch für die dürftigen Pandemiepläne. Das Land nimmt jedes Jahr eine 3/4 Billion Euro Steuergelder ein und kann den Schülern bei Schulschließung trotz Schulpflicht nicht einmal Videounterricht von zuhause aus anbieten. Breitbandinternet für Videounterricht ist dem Weltsozialamt nicht so wichtig. Diese massiven Strukturmängel zugunsten von Gender-Gaga und ideologischen Kämpfen gegen Opposition und Vernunft müssen ein Ende haben.

 

5.) Wieder mehr auf Familie und lokale Gemeinschaft setzen

Der Zusammenhalt innerhalb und zwischen den Familien auf lokaler Ebene ist immer noch das stärkste Band. Verhaltensweisen vereinbaren, die eine lokale Infektionsausbreitung verhindern, sich gegenseitig bei Versorgungsmängeln aushelfen und ansonsten auf Informationen warten ist immer besser, als aus einem Mangel an Information idiotische Schlussfolgerungen zu ziehen. Eine starke lokale Gemeinschaft fällt sich auch nicht gegenseitig in den Rücken, wenn Außenstehende zum Machterhalt Zwietracht säen.

 

6.) Und um das Offensichtliche festzustellen ...

... GRENZEN DICHT. Kurz und Trump machen es - zu spät - vor. Wenn Coronaträger nicht reinkommen, kommt auch Corona nicht rein. Freilich bleibt das Restrisiko der Inkubationszeit, aber da tragen wiederum die Chinesen mit ihrer Schweigepolitik wesentliche Mitverantwortung.

Wie die BRD munter mit dem Charterflugimport von "Refugees" (aka: Plünderern) aus vorderasiatischen und afrikanischen Präkariaten fortzufahren, die uns neben Corona noch Meningokokken der Stämme A, B, C, W und Y, Tuberkulose und weitere Überraschungen bescheren, ist nur noch ideologisch verblödet. Wir können sie nicht im Mittelmeer ertrinken lassen? Tun wir auch nicht, denn wir reden nicht von unmündigen Kleinkindern. Das sind erwachsene, voll rechts- und geschäftsfähige Menschen, die sich sehenden Auges in Lebensgefahr begeben. Die sind für sich selbst voll verantwortlich. Europa schuldet denen NICHTS. Afrika und die einschlägigen, vorderasiatischen Länder sind für diese Menschen verantwortlich, wollte man überhaupt eine staatliche oder kontinentale Verantwortung schöpfen.

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