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Coronavirus – 26.02.2020

KV-BREISGAU-HOCHSCHWARZWALD - 26.02.2020

Heute spricht der Gesundheitsminister Spahn davon, dass wir am Beginn einer Coronaepedemie stehen. Leider irrt er. Die Epedemie hat uns bereits im Griff! Er, wie wohl die meisten anderen Entscheidungsträger beziehen sich aktuelle Erkrankungszahlen. Diese sind allerdings bei unklarer Inkubationszeit und bisher unklaren Übertragungsmodalitäten zur Beurteilung nicht zuverlässig beurteilbar. Eigentlich müssen wir daher von der Zahl infizierten Menschen ausgehen. Diese Zahl ist jedoch gänzlich unbekannt, ist wahrscheinlich um ein Vielfaches höher und die in den letzten zwei Tagen neu aufgetretenen Erkrankungen sind wahrscheinlich nur die Spitze der Spitze eines Eisberges.

Wir können von China lernen oder auch nicht. Erste Hinweise auf das Vorliegen der neuen Viruserkrankung gab es bereits im November 2019. Es dauerte bis Anfang Januar 2020, bis eine kleine Erkrankungszahl registriert wurde und der erste Todesfall publik wurde. Heute sind ca. 81.000 Menschen erkrankt bei 2762 Todesfällen, einer Sterblichkeitsrate von 3,4% entsprechend. Angesichts dieser Zahlen das Krisenmanagement bei Influenzaerkrankungen anwenden zu wollen, erscheint sehr sportlich und ambitioniert, vielleicht auch sehr leichtsinnig.

In Wuhan waren von 8 Wochen die Kenntnisse noch nicht vorhanden, die wir heute haben. Dennoch wurde zur Verhinderung einer epidemischen Ausbreitung Wuhan, später andere Städte und Provinzen in China abgeriegelt. Wie sich gezeigt hat, konnten diese Maßnahmen nicht mehr greifen, da sie zu spät durchgeführt wurden. In Kenntnis dessen hat Italien sehr schnell mit abriegelnden Quarantänemaßnahmen begonnen.

Wenn überhaupt noch Zeit für präventive Maßnahmen besteht, sollten diese sehr rigoros und zielführend sein.

Das Szenario ist nicht schön, aber es erscheint unumgänglich, die Grenzen zu schließen, Flughäfen und Bahnhöfe weitestgehend abzuriegeln,Schulen, Kitas und Universitäten zu schließen, um eine epidemische Ausbreitung in Deutschland größt möglichst zu verhindern, und diese Maßnahmen so lange aufrecht zu erhalten, bis nachweislich keine Anstiege von Erkrankungen mehr nachweisbar sind. Medizinische Einrichtungen zur Diagnostik und Therapie müssen zentralisiert werden, ansonsten werden die Institutionen, die eigentlich hilfreich sein sollten, zu unfreiwilligen und unkontrollierbaren „Infektionsschleudern“. Es könnte sich sonst ein Szenario entwickeln, wie es in China heute leider als Anschauungsmaterial zur Verfügung steht.

 

Dr. med. Wolfgang Ott

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