Ich glaube nicht ganz so positiv. Sie wird eher zwischen der einer modernen Diesel und einer freilaufenden Kuh liegen.
Immerhin muss so ein Antrag schriftlich eingereicht und versendet werden. Die Antwort vom Wahlamt wird ausgedruckt und in Briefumschläge gepackt um dann wieder an den Antragsteller übersendet zu werden. Natürlich muss der ausgefüllte Wahlzettel dann wieder in Briefumschläge verpackt werden und an das Wahlbüro zurückgesendet werden. Das ist sehr viel Papier, das unnötig verschwendet wird. Von den Wegen der Zusteller und dem Kraftstoffverbrauch gar nicht zu reden.
Wie viele Bäume werden für die Briefwahlunterlagen alljährlich abgeholzt ? Ich denke mal, es werden etwa so viel sein, wie im Hambacher Forst gefallen sind. Man muss kein Grüner sein, um zu merken, dass hier etwas nicht stimmt. Man muss aber Ökopopulist sein um die ausufernde Briefwahl zu tolerieren. Es sind die Ökopopulisten, die von ihr profitieren.
Robert Schmidt


