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Willkommenskultur im Fokus! – Einheimische Interessen? -Fehlanzeige!

KV-KA-LAND - 14.05.2019

Willkommenskultur steht in Deutschland im Fokus. Die Regierung bemüht sich nachhaltig, Migranten aus aller Welt den Weg nach Deutschland, auch in den deutschen Arbeitsmarkt, so angenehm wie möglich zu machen. Medien zelebrieren das Thema mit Hingabe, um das korrekte Bewusstsein in der Bevölkerung zu schaffen. Ein erzieherischer Auftrag gewissermaßen!

So widmet sich in ganz besonderer Weise auch die Zeitschrift Clavis dem Thema. Unter dem Motto „Willkommen und anerkannt: Wie Zuwanderer in den Arbeitsmarkt finden“ präzisiert der Autor des Artikels, Dr. Orkan Kösemen, verschiedene „Dimensionen“ von „Willkommenskultur“.

Als Orientierungsmaßstab dient ihm beispielsweise die Leitfrage, wie „attraktiv“ das Land für ausländische Arbeitnehmer ist, die noch nicht in Deutschland leben oder gerade angekommen sind. Darüber hinaus werden sog. „Welcome Center“ gefordert, um die Bleibebereitschaft der Migranten zu fördern. Und natürlich ist selbstredend von Bedeutung, ob dann auch gleich der Ehepartner eine Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung erhält.

Wir dürfen also festhalten: Ausschließlich Gegenstand dieser Betrachtung sind Interessen von Migranten, sprich ihre Erwartungshaltung an das Gastland! Es scheint, als wurden hier Ziele des Migrationspakts bereits vorweggenommen!!

Unweigerlich stellt sich die Frage, wo bleiben die Interessen des Gastlandes? Was ist beispielsweise mit den zahlreichen arbeitslosen Einheimischen, die dringend Eingang in den hiesigen Arbeitsmarkt finden möchten? Sind sie inexistent?

Offenbar spielen Einheimische in dieser Agenda keine Rolle mehr! Wie ist es sonst zu erklären, dass deren Bedürfnisse hier mit keinem Wort Erwähnung finden.

Sollten wir nicht fragen, wie „attraktiv“ ist ein Migrant für das Land, das ihn aufnimmt? Welche Qualifikation bringt er mit? Ist er in unseren Arbeitsmarkt überhaupt integrierbar? All das sind durchaus legitime Fragen. Fragen, wie sie typische Einwanderungsländer – siehe Australien oder Kanada – selbstverständlich stellen dürfen. Für Deutschland ein Fauxpas!

Für Deutschland gelten offenbar andere Regeln. Während hierzulande Rechte und Bedürfnisse von Migranten mit Nachdruck in den Fokus gerückt werden, geraten Interessen Einheimischer zunehmend ins Hintertreffen.

„Dieses Ungleichgewicht muss dringend aufgelöst werden, so der Landtagsabgeordnet Dr. Rainer Balzer, „denn es spaltet die Gesellschaft nachhaltig und führt zu Unfrieden“.

In diesem Sinne fordert die AfD eine Stärkung einheimischen Interessen! Das bedeutet zwingend auch: Das Gastland muss entscheiden können, wer ins Land kommt und über welchen Zeitraum!

Quelle: Clavis, 03.04/2018

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