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Grüne Energiewende – Die Deindustrialisierung Deutschlands – Das neue Schildbürgertum

KV-KA-LAND - 03.05.2019

Die Schildbürger und ihre Streiche haben in Deutschland Tradition, insbesondere die Geschichte vom Rathaus, das die scharfsinnigen Schildbürger ohne Fenster bauten. Als sich ihnen nach der Fertigstellung die Finsternis im Inneren offenbarte, versuchten sie mit Eimern das Sonnenlicht einzufangen und dieses ins Innere zu tragen.

So ähnlich und kaum zu glauben aber wahr, sorgen sich die „Grünen“ nun um den Stromausfall, den sie selbst mit verursacht haben. So konstatierten beispielsweise die Grünen des Bundeslandes Brandenburg im Zusammenhang mit dem Sturmtief „Xavier“ unlängst, es würde an „Versorgungssicherheit“ mangeln. Von „erstaunlichen Stromausfallzeiten“ ist die Rede.

Das Innenministerium verweist im Gegenzug auf einen „Sonderplan Stromausfall.“ So sollen – man höre und staune - Kommunen beispielsweise „eine Tankstelle zur Notstromversorgung ausrüsten“, die wiederum jene Unternehmen versorgen würde, die einen „besonderen Auftrag zur Daseinsfürsorge“ für sich in Anspruch nehmen könnte. Welch ein Plan!!

Dass die Versorgungssicherheit in Verbindung mit der Energiewende steht, wird sich besagten Protagonisten selbstredend erhellen. Ebenso die Tatsache, dass der hochgelobte Ökostrom nicht in der Lage ist, Versorgungssicherheit zu gewährleisten, insbesondere nicht in Notfällen.

Obgleich gut 22 Prozent der Bruttostromerzeugung in Deutschland 2017, laut Bundeswirtschaftsministerium, auf die Braunkohle entfallen und Versorgungssicherheit bieten, plant die Bundesregierung aus Klimaschutzgründen den schrittweisen Ausstieg aus dem Verstromen von Braun- und Steinkohle in Deutschland. Der Ausstieg aus der Kohle soll helfen, die Klimaziele zu erreichen, die sich Deutschland gesetzt hat. Besonders betroffen sind durch diese Maßnahme unter anderem die ohnehin schon strukturschwachen Regionen im Osten. So sind beispielsweise viele Menschen in den Orten und Städten in der Lausitz, die im zweitgrößten Braunkohlerevier Deutschlands liegen, von der Kohle abhängig. Vom stärksten Industriezweig leben neben Kohlearbeiter auch zahlreiche Handwerksbetriebe und Dienstleister. Eine abrupte Abkehr von der Kohle würde für zahlreiche betroffene Ortschaften der Region das „Aus“ bedeuten.

Wir verstehen also richtig: Energielieferanten, die Versorgungssicherheit bieten, werden eingestellt, zu Gunsten alternativen „Ökostroms“, der eine vergleichbare „Versorgungssicherheit“ nicht gewährleistet. Im Zuge dessen werden Existenzgrundlagen von Menschen zerstört.

Bemerkenswert ist zudem: Der Anteil der erneuerbaren Energien stieg um nur 7,2 Prozent im Jahr 2016. Der Plan bis 2020, sieht allerdings vor, die Energieversorgung auf 18 Prozent mit erneuerbaren Energien umzustellen. Davon jedoch ist Deutschland nicht aufholbar weit entfernt. Selbst bei völliger „Dekarbonisierung“ Deutschlands, wie es der Klimaschutzplan 2050 vorsieht, würde sich die Welttemperatur nach Schätzungen um nur 0,000653 Grad Celsius weniger erhöhen. Umstritten ist zudem, nach wie vor, dass eine „Welttemperatur“ überhaupt existiert. Geschweige denn, dass diese messbar sei. Dass der Klimawandel vom Menschen verursacht wurde, wird zunehmend von Wissenschaftlern in Frage gestellt. Merkels Energiewende ist alles andere als ein wirtschaftlicher Erfolg. Strom ist in Deutschland so teuer wie noch nie und im Europavergleich sogar am teuersten.

Der Blick zu den Diesel-Auto-Verboten spricht hier Bände. Bereits 2015 forderte der Internationale Währungsfonds (IWF), eine C02-Steuer zu erheben. IWF Chefin Christine Lagarde wörtlich: „Die Steuer hat insbesondere den positiven Effekt, dass sie den Staaten, deren Haushaltslage durch die Finanzkrise angespannt ist, frisches Geld in die Kassen spült“.

Und weiter: „Viele hätten ihre finanziellen Rücklagen aufgebraucht, doch es bedürfe immer eines gewissen Puffers, um die nächste Finanzkrise zu bewältigen. In einer solchen Lage könnte eine C02-Steuer eine neue Einnahmequelle schaffen“, so Lagarde. Die C02-Steuer mitsamt der Energiewende – ein Schildbürgerstreich? Zumindest dürfte spätestens jetzt klar geworden sein wem die Energiewende inklusive Restriktionen dienen.

Die besonders radikal von Grünenpolitikern und der Kanzlerin vorangetriebene Energiewende fordert in der Konsequenz einen sehr hohen Tribut und hat die Qualität eines denkbar „bösen“ Streichs, um in dieser Diktion zu bleiben: Deindustrialisierung! Die Zerstörung des Wirtschaftsstandortes Deutschlands! Die Zerstörung der Existenzgrundlage von Menschen!

Da ein deutscher Alleingang bei der Belastung mit Treibhausgasen keine Verbesserung bringt, sämtliche Maßnahmen, die den Ländern und Kommunen aufgezwungen wurden weder zu einer Absenkung der C02-Emissionen in Deutschland geführt hatten noch die Senkungsziele erreicht wurden, stattdessen die Strompreise in die Höhe getrieben und die Versorgungssicherheit gefährdet werden, fordert die AfD, dass Deutschland die diesbezüglichen Energie- und Klimaschutzziele aufgibt, die hiermit in Zusammenhang stehenden Gesetze und Verordnungen beendet sowie aus allen  nationalen wie internationalen Vereinbarungen austritt!

„Wir halten damit auch weiterhin an der Verstromung der heimischen Kohle fest und fordern die Sicherung der Arbeitsplätze in den Kohlekraftwerken“, so der Landtagsabgeordnete Dr. Rainer Balzer, „denn die Existenzgrundlage von Menschen ist hiervon unmittelbar betroffen.“

 

Quellen:

https://www.watergate.tv/sensationell-gruene-sorgen-sich-um-stromausfall-wegen-der-energiewende/ , 1.Mai 2019,

https://www.watergate.tv/erste-oppositionspartei-stellt-klimaschutzziele-in-frage-und-verlangt-fakten/

https://www.watergate.tv/die-welt-ist-empoert-ueber

Forum, 12.01.2019, Der Riss geht mitten durch Welzow; In der Lausitz leben Menschen mit der Unsicherheit über die künftige Nutzung der Braunkohle in der Region

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