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Der Staat im Kinderzimmer

KV-ULM - 02.12.2018

Im Morgenkreis einer Kindertagesstätte verhalten sich zwei Geschwister schweigsam und passiv, sind eher zurückhaltende Kinder. Sowohl das Mädchen als auch der Junge scheinen besonders gut zu spuren, sind sehr diszipliniert. Das Mädchen trägt Zöpfe und Kleider. Die Eltern leiten das Kind zur Handarbeit an, und es hilft im Haushalt. Der Junge wird hingegen körperlich gefordert und gedrillt. Das alles, so steht es in der Kita-Broschüre der Amadeu Antonio Stiftung, könne ein Hinweis darauf sein, dass das Geschwisterpaar aus einem rechtslastigen Elternhaus stamme. Die Empfehlung an das Kita-Personal: Man möge doch bitte die Eltern zum persönlichen Gespräch einladen.

Das ist eines der Fallbespiele, die in der Broschüre unter dem Titel "Ene, mene, muh - und raus bist du! Ungleichwertigkeit und frühkindliche Pädagogik" der Amadeu Antonio Stiftung angeführt werden. Sie soll für den Umgang mit Eltern sensibilisieren, die sich völkisch, homophob oder rassistisch verhalten. Unterstützt wurde die Stiftung von der Bundesregierung.

 

Dr. Dirk Spaniel

Liebe Leser und Freunde,
eine neue Broschüre der Bundesregierung enthält eine Anleitung, wie ErzieherInnen angeblich rassistisches und fremdenfeindliches Gedankengut in Kinderköpfen erkennen und ihm entgegenwirken können. Der gesinnungsdiktatorische Mist mit Stasi-Anleihen stammt aus dem Hause der Amadeu Antonio Stiftung (AAS), deren Chefin ein Ex-Stasi-Spitzel mit entsprechender Erfahrung ist: Anetta Kahane, die sich mit diesem Job ein bequemes und gut dotiertes Plätzchen gesichert hat und sich gerne von Steuergeldern aushalten lässt, die auch von denjenigen erarbeitet werden, die sie bekämpft.

In der Broschüre werden Ratschläge erteilt, wie man rassistisches und fremdenfeindliches Gedankengut in den Kinderköpfen erkennt und diesem entgegenwirken kann.
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) unterstützt die Anleitung und macht klar, dass es nur in eine Richtung geht: „Wir erleben (…) einen deutlichen Anstieg rechtspopulistischer Bewegungen.“ Deshalb sei es „wichtig, die frühkindliche Bildung demokratisch zu gestalten (…).“

Die Broschüre trägt den Titel „Ene, mene, muh – und raus bis du!“ Damit ist die Zielsetzung bereits klar: Ausgrenzung von Andersdenkenden, in diesem Fall Kindern und Eltern. Sie sollen auf Linie gebracht werden. Demokratische Bestrebungen sind offenbar nur ein Vorwand. Anderenfalls müsste es auch Handreichungen geben, um linke Eltern und deren Kinder zu erkennen und zu beeinflussen. Und auch dies wäre eine unzulässige Einmischung in die politische Meinungsfreiheit.

Giffey begrüßt „die Handlungshinweise und Hilfsangebote“ in Form von Fallanalysen.
Da wird dann erklärt, wie man „Kinder aus völkischen Elternhäusern“ erkennen könne: „Das Mädchen trägt Kleider und Zöpfe, es wird zu Hause zu Haus- und Handarbeiten angeleitet, der Junge wird stark körperlich gefordert.“

Aha! Um nicht negativ aufzufallen, schneiden Sie besser die Haare Ihrer Töchter ab, verbannen alle Kleider und Röcke und melden ihren Sohn zum kreativen Töpferkurs an.
Die Broschüre empfiehlt allen Ernstes, „die Eltern zum persönlichen Gespräch in die Kita einzuladen“, um ihnen zu erklären, wie „autoritäre und geschlechterstereotype Erziehungsstile die vielfältigen Möglichkeiten von Kindern einschränken (…).“
Geht's noch?

Nächster Fall: Eine Mutter macht sich Sorgen, weil Flüchtlingskinder aufgenommen werden. Sie fürchtet, dass das Bildungsniveau sinkt. Ihr soll erklärt werden: „Diese Sorgen sind unbegründet.“ Das habe die „Migrationsforschung“ herausgefunden. Sie möge bitte die „Vielfaltspädagogik“ beachten.

Ich frage Sie, meine Leser: Worin unterscheiden sich solche "Handreichungen" von autokratischen Staaten?
Das ist eine Gesinnungskontrolle, mit der Erzieherinnen zu Denunzianten gemacht werden, die nicht mehr die Kinder, sondern auch noch die Eltern erziehen sollen - ganz im Sinne linker Ideologie und Diktaturen wie der Ex-DDR.

Die AfD wird es nicht hinnehmen, dass hier seitens der Bundesregierung und der Familienministerin in die Meinungsfreiheit und Privatsphäre von Eltern eingegriffen wird. Niemand hat Ihnen eine offiziell abgesegnete politische Einstellung vorzuschreiben. Wehret den Anfängen!

Für alle Bürger gilt das Grundgesetz. Dieser Rahmen ist weiter gesteckt als das enge Gefängnis linker Bevormundungs- und Machtideologien.

Zeit, Gesinnungskontrollen abzuwehren.
Zeit für Meinungsfreiheit.
Zeit für die #AfD.

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